Mobbing - die etwas andere Gewalt

Wie nicht nur aktuell die Ergebnisse der letzten Pisa Studie belegen, ist „Mobbing“ mittlerweile ein zentrales Thema in  deutschen Schulen.

Aber:  Was ist das eigentlich genau "Mobbing"? Wie lässt sich Mobbing von anderen Konfliktformen, von den "normalen" Hänseleien, Verbalangriffen und den üblichen Rücksichtslosigkeiten unter Schülerinnen und Schülern unterscheiden?

Was bewegt Mobber und deren (fast immer) unvermeidliche Mitläufer? Welche Rolle spielen die Zuschauer? Wie fühlen, denken und verhalten sich die Mobbing-Opfer? Wie kann man ihnen helfen, ohne sie weiter zu gefährden? Welche Möglichkeiten haben Lehrerinnen, Sozialarbeiter oder Mitschülerinnen rechtzeitig Warnsignale zu empfangen?

Was kann man in der Schule tun, um Mobbing  zu begegnen? Was kann man tun, um Mobbing zu stoppen? Auf diese Fragen versuchen wir, im vorliegenden Workshop sehr praxisorientiert Antworten zu finden. Aber vor allem geht es darum, nach Möglichkeiten zu suchen, Mobbing zu stoppen.

Eine in den letzten Jahrzehnten erfolgreich entwickelte Interventionsstrategie stellt der "No Blame Approach" (NBA ) dar.

Ursprünglich von Barbara Maines und George Robinson in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts in England entwickelt und publiziert, wird er auch in  Deutschland in den letzten beiden Jahrzehnten aufgrund seines Erfolges zunehmend angewandt und weiter entwickelt.

Das Faszinierende des NBA liegt darin begründet, dass trotz der Problematik des „Mobbing“ auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen verzichtet wird. Mit einer effizienten, lösungsorientierten Handlungsweise kann der Teufelskreis des Mobbings durchbrochen werden. Alle am Konflikt beteiligten Personenkreise arbeiten daran konstruktiv mit. Sie bleiben in der Verantwortung für den Prozess. Somit ist die Methode der Mediation sehr nahe.

Im vorliegende Workshop wird der Ansatz vorgestellt und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird die Gelegenheit gegeben, ihn in Rollenspielen mit Hilfe von Gesprächsleitfäden zu trainieren.

 

 

 

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